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Hochtour auf das Zuckerhütl (3507m), Stubaier Alpen |
| Infobox Wetter-Link |
| Schwierigkeit: |
PD, im Fels I-II, Firngrat bis 40° |
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| Gehzeit: |
ca. 4h (nur Aufstieg) |
| Höhenunterschied: |
ca. 1300m |
| Ausrüstung: |
Hochtour |
| Ausgangspunkt: |
Dresdner Hütte (2308m) |
| Einkehrmöglichkeit: |
Dresdner Hütter (2308m) oder Müllerhütte (3145m) bei Überschreitung Wilder Pfaff (3456m) |
| Beste Jahreszeit: |
ganzjährig |
| Bewertung: |
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Tourenbeschreibung: Aufstieg über das Peiljoch
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10.07.2008
Um 05:00 klingelt der Wecker. So schwer es auch fällt, jetzt heißt es aufstehen! Denn wir haben heute einiges vor. Das Frühstück verlegen wir auf später. Um 05:30 verlassen wir die Dresdner Hütte (2308m)und brechen in Richtung Zuckerhütl auf. Wir wählen nicht den Normalweg über die Lange Pfaffennieder (3049m) sondern über das Peiljoch (2672m). Unsere Wahl wird mit der grandiosen Aussicht auf den Gletscherbruch des Sulzenauferners belohnt. Jedoch müssen wir dadurch zusätzliche Höhenmeter und ein kaum zu durchquerendes Geröllfeld in Kauf nehmen. Einfacher ist es vom Peiljoch direkt zur Gletscherzunge abzusteigen und von dort an den Aufstieg über den Ferner zu beginnen. Der Weg durch das Geröllfeld sieht zwar einfacher aus, gestaltet sich aber durch das lose Geröll und die Steilheit des Hanges als sehr anstrengend und kraftraubend. Wir verlieren dadurch eine gute Stunde.
Das Gesteinfeld endlich bezwungen holen wir unser lang ersehntes Frühstück nach. Anschließend legen wir Steigeisen und Sicherungsseil an. Bis zum Gipfel liegen ab hier noch ca. 900 Höhenmeter vor uns. Durch den steilen Gletscherhang kommen wir sehr schnell voran. Wir steigen direkt auf der rechten Seite des hier noch spaltenfreien Hanges hinauf und gewinnen rasch an Höhe. Einige hundert Höhenmeter weiter oben wird es flacher aber auch spaltenreicher. Vorsichtig durchqueren wir die endlose Ebene aus Eis und Schnee. Der Gipfel des Zuckerhütl sieht von hier aus wie ein kleiner Schneehaufen mit etwas Fels, man nimmt ihn gar nicht richtig wahr. Erst als wir uns dem Pfaffensattel (3344m) nähern und den Gipfel somit von der Ostseite sehen wird seine Gestalt zunehmen mächtiger. Den besten Ausblick hat man jedoch vom Gipfel des Wilden Paff (3456m), den wir später am Tag noch überschreiten. Am Pfaffensattel deponieren wir unsere Rucksäcke und das Seil. Steigeisen und Pickel benötigen wir noch zum Aufstieg bis zum Rand des Schneefeldes, ca. 50m unterhalb des Gipfels. Hier wird es jetzt verdammt steil und der Übergang von Schnee zu Fels gestaltet sich dabei als sehr schwierig. Für den Aufstieg im Fels lassen wir Steigeisen liegen. Über steile Felsstufen und Kletterstellen I-II (teilweise Haken) kraxeln wir hinauf. Oben angekommen bemerken wir die Begehrtheit dieses Berges. Etliche Bergsteiger genießen bereits die grandiose Aussicht auf die umliegenden Gipfel. Ein formschönes Alu-Gipfelkreuz ziert hierbei den höchsten Punk der Stubaier Alpen und lädt zum obligatorischen Gipfelfoto ein.
Da wir an diesem Tag noch einiges vor uns haben bleiben uns nur ein paar Minuten Zeit zum Staunen. Anschließend steigen wir wieder ab, überqueren den Wilden Pfaff, steigen hinab zur Müllerhütte (3145m), rasten kurz, steigen hinauf zum Wilden Freiger (3418m) und lassen den Tag letztendlich im Becherhaus (3191m) ausklingen.
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Bilder
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Gehzeiten
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Dresdner Hütte – Peiljoch: 1h
Peiljoch - Sulzenauferner: 1h
Sulzenauferner - Pfaffensattel: 1½h
Pfaffensattel - Zuckerhütl: ½h
Aufstieg Gesamt: 4h
Überschreitung "Wilder Pfaff":
Zuckerhütl - Wilder Pfaff: 1h
Wilder Pfaff - Müllerhütte: 1½h
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Anfahrt
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Österreich - Tirol - Stuibaital - Neustift - Mutterbergalm
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Links
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www.stubaital.at
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www.stubaier-gletscher.com
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Dresdner Hütte
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