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Großer und kleiner Bettelwurf, Karwendelgebirge |
| Infobox Wetter-Link |
| Schwierigkeit: |
schwierig (C) |
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| Gehzeit: |
4 1/2 h |
| Höhenunterschied: |
ca. 650 m |
| Ausrüstung: |
Klettersteigset, Steinschlaghelm, Handschuhe |
| Ausgangspunkt: |
Bettelwurfhütte (2077 m) |
| Einkehrmöglichkeit: |
Bettelwurfhütte (2077 m) |
| Beste Jahreszeit: |
Mai bis Oktober |
| Bewertung: |
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Tourenbeschreibung
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Nach einem reichlichen Frühstück verlassen wir um kurz nach
acht Uhr die Bettelwurfhütte und steigen den Pfad zum kleinen Bettelwurf auf.
Der Einstieg zum Klettersteig ist nach einer halben Stunde erreicht. Hier
legen wir unsere Klettersteigausrüstung an und überwinden die etwas steilere
Einstiegsstelle. Der Weg verläuft größtenteils ungesichert über steil ins
Tal abfallende große Steinplatten, auf denen sehr viel Geröll liegt. Also
hier bloß nicht ausrutschen, sonst geht es unaufhaltsam abwärts! Der Steig
weist an einigen Stellen fast senkrechte Passagen auf, die etwas mehr Kraft
erfordern, aber nicht sehr schwierig sind. Nach einer halben Stunde erreichen
wir die Kreuzung, die den Weg zum großen und kleinen Bettelwurf aufteilt. Der
Weg zum kleineren der beiden Gipfeln ist recht kurz, führt aber über eine
steile Geröllrinne. Nach einigen Höhenmetern ist das Gipfelkreuz erreicht
und man genießt nach Norden schauend die atemberaubende Sicht weitere Gipfel
des Karwendelgebirges sowie das Wettersteinmassivs mit der in der Sonne
strahlenden Zugspitze. Schaut man nach Osten so sieht man den Gipfelgrat zum
großen Bettelwurf, der mit einem schwierigen Klettersteig versehen ist. Etwas
weiter oben kann man auch das Gipfelkreuz erkennen.
Nach kurzer Gipfelrast treten wir den Abstieg an, überqueren den Grat
zwischen großem und kleinem Bettelwurf und steigen in den
Klettersteig. Die letzten 100 Höhenmeter bis zum Gipfel müssen mittels des
schwierigen und teilweise senkrechten Steiges absolviert werden. Gleich die
ersten Meter haben es in sich. Eine lange vertikale Passage erfordert
viel Können und vor allem Kraft. Bei eisigen Temperaturen freuen wir uns über
unsere Handschuhe, die das anfrieren der Hände am Seil verhindern. Kurz vor
dem Gipfel folgt noch eine kurze ungesicherte Gratwanderung. Hier ist absolute
Trittsicherheit erforderlich, da der gefrorene Schnee sehr rutschig ist. Nach
600 Höhenmetern Aufstieg von der Hütte ist es endlich geschafft. Als wir auf
dem 2725 m hohen Gipfel stehen ist der Blick nach Süden durch aufsteigende
Wolken gehindert, nach Norden jedoch genießen wir ein grandioses Panorama.
Der Abstieg erfolgt auf dem Normalweg. Dieser ist zu Beginn sehr steil und
steinschlaggefährdet, jedoch mit Drahtseilen gesichert. Es lohnt sich auch
auf dem Rückweg einen kurzen Abstecher über die Bettelwurfhütte zu machen
und eine kleine Erfrischung zu genießen. Im weiteren Wegverlauf muss ein großes
Latschenkiefernfeld durchquert werden, bevor kurz vor dem Tal noch ein längerer
Geröllhang gemeistert werden muss. Wenn sich keine Wanderer unterhalb der
eigenen Position befinden kann man gut durch das Geröll abfahren.
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Bilder
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Gehzeiten
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Bettelwurfhütte - Einstieg Klettersteig: 3/4 h
Klettersteig "Kleiner Betelwurf": 1/2 h
Klettersteig "Großer Betelwurf": 1 h
Abstieg zur Bettelwurfhütte: 2 h
Gesamt: ca. 4 1/2 h
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GPS Daten
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Zu dieser Tour sind momentan leider keine GPS-Daten vorhanden.
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Anfahrt
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Inntal - Hall in Tirol (Innsbruck) - Halltal - St. Magdalena
Routenplaner
öffnen [Via Michelin]
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Links
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www.bettelwurfhuette.at
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