Zugspitze (2962 m), Wettersteingebirge |
| Infobox Wetter-Link |
| Schwierigkeit: |
mittel (B) |
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| Gehzeit: |
6-7 h |
| Höhenunterschied: |
2200 m |
| Ausrüstung: |
Klettersteigset, Steinschlaghelm, Handschuhe, Steigeisen |
| Ausgangspunkt: |
Parkplatz vor der Höllentalklamm in Hammersbach |
| Einkehrmöglichkeit: |
Höllentalangerhütte (1379 m), Münchner Haus (2962 m) |
| Beste Jahreszeit: |
August bis September |
| Bewertung: |
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Tourenbeschreibung
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04.08.2005, 09:00, Wetter Talort: 15°C, bewölkt.
Ausgangspunkt ist ein Parkplatz in Hammersbach auf dem Weg zum
Höllental. Von dort aus dauert es ca. eine dreiviertel Stunde bis man den
Einstieg der Höllentalklamm erreicht hat. Der Eintritt für
Alpenvereinsmitglieder beträgt einen Euro. Bei Regen oder während der
Schneeschmelze sollte man unbedingt wasserdichte Kleidung tragen, da es in der
gesamten Klamm ziemlich heftig von oben herab tropft. Mir bleibt heute
allerdings wenig Zeit darauf zu achten wie der Fluss sich durch das Gestein
kämpft, da ich noch einen weiten Weg vor mir habe. Bis zum angestrebten
Gipfel sind es immerhin noch ca. 1600 Höhenmeter.
Eine halbe Stunde später erreiche ich die Höllentalangerhütte, an der
ich eine kleine Rast einlege. Von der Hütte aus kann man bereits die riesige
Felsmauer sehen, die den Höllentalanger umschließt. Wie ein mächtiger
Staudamm baut sie sich vor einem auf. An der Felsmauer angekommen lege ich
meine Kletterausrüstung an, da hier der Klettersteig beginnt. Zuerst geht es
eine ca. 10 m hohe Leiter steil bergauf. Anschließend wird das
"Brett" überquert, welches durch ein paar Eisenstifte im Fels und
einem Stahlseil gesichert ist. Von hier aus hat man eine fantastische Sicht
auf das Höllental. Jetzt geht es weiter stetig bergauf, über den
"grünen Buckel" in das Höllentalkar. "Grün" ist hier
oben auf 1900 m über dem Meer fast nichts mehr, die Umgebung entspricht eher einem
riesigen Geröllfeld, an dessen Ende man schon den Gletscher erkennen
kann. Durch das Geröll geht es jetzt zielstrebig auf die Gletscherzunge zu,
die sich auf ca. 2200 Meter Höhe befindet.
Die ersten Meter am Gletscher läuft man auf Schnee, was kein Problem
darstellt. Ungleich schwieriger wird es jedoch gleich im Anschluss. Ich lege meine Grödel an (die reichen als Alternative zu Steigeisen völlig aus) und überquerte einen 20m langen Streifen aus Blankeis. Diese Barriere hatte zuvor zwei
Bergsteiger zum Umkehren gezwungen, da sie nicht die passende Ausrüstung
dabei hatten. Im weichen Schnee greifen die Schuhe gut, im Eis jedoch rutscht
man permanent weg, da dieses nicht nachgibt. Das Wetter wird immer
schlechter, über mir befindet sich eine dichte Wolkendecke und die
Temperaturen werden immer frostiger. Das ist ja auch kein Wunder wenn sich
unter einem ein riesiger Eisschrank befindet. Es folgt nun ein
verhältnismäßig entspannter Spaziergang über den schneebedeckten Ferner
bis zum Felsenrand, an dem der nächste Klettersteig beginnt. Hier gilt es
eine ca. 5 Meter tiefe und ca. 1 Meter breite Spalte zu überwinden, die sich
zwischen Felsen und Gletscher bebildet hat.
Der Klettersteig führt durchgängig an der Nordostwand der Zugspitze ca.
500 Höhenmeter hinauf zum Gipfel. Für dieses steile Stück benötige ich ca. 2
Stunden, da es mittlerweile angefangen hat zu schneien. Zudem ist der Fels ziemlich vereist und rutschig. Das durchgängige Stahlseil, an dem
ich mich permanent sichere, ist hierbei von großem Nutzen. Nur ein
paar Handschuhe wären noch wünschenswert gewesen. Der eisige Wind und der
Schneefall lassen die Temperaturen unter -10° fallen. Mein Gefühl sage mir
jedoch, das es nicht mehr weit sein kann. Als ich die Kreuzung zum
Jubiläumsgrat erreiche, weiß ich, dass es nur noch ein paar Meter bis zum
Gipfelkreuz sind. Ziemlich erschöpft und zugleich höchst erfreut berühre ich das goldene Kreuz. Anschließend
begebe ich mich zügig zur Bergstation um
mich etwas aufzuwärmen und die Talfahrt anzutreten.
Abgesehen von den Wetterbedingungen ist die Tour durch das Höllental eine
sehr abwechslungsreiche und interessante Route. Ich hoffe diese Tour bei
schönem Wetter wiederholen zu können um auch ein paar Bilder mit etwas mehr
Fernsicht und Tiefblick aufzunehmen.
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Bilder
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Gehzeiten
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Parkplatz - Einstieg Höllentalklamm: 45 min
Höllentalklamm - Höllentalangerhütte: 45 min
Höllentalangerhütte - Einstieg Klettersteig: 30 min
Einstieg Klettersteig - Höllentalferner: 2 h
Überschreitung Höllentalferner: 30 min
Klettersteig über Zugspitz-Nordostwand: 2 h
Gesamt: 6-7 h
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GPS Daten
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Zu dieser Tour sind momentan leider keine GPS-Daten vorhanden.
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Anfahrt
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Garmisch-Partenkirchen - Grainau - Hammersbach - Höllental
Routenplaner
öffnen [Via Michelin]
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Links
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www.zugspitze.de
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www.hoellentalangerhuette.de
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www.grainau.de
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www.garmisch-partenkirchen.de
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