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Großer und kleiner Bettelwurf, Karwendelgebirge |
| Infobox Wetter-Link |
| Dauer: |
2 Tage |
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| Ausgangspunkt: |
Parkplatz bei St. Magdalena im Halltal (1275 m) |
| Gipfel: |
Pfeiserspitze (2347 m), Großer Bettelwurf (2725 m),
Kleiner Bettelwurf (2650 m) |
| Ausrüstung: |
Klettersteigset, Steinschlaghelm, Handschuhe, Hüttenrucksack |
| Hüttenübernachtung: |
Bettelwurfhütte (2077 m) |
| Beste Jahreszeit: |
Mai bis Oktober |
| Besonderheiten: |
Klettersteig "Großer Bettelwurf" (Schwierigkeit:
schwierig - C) |
| Bewertung: |
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Tourenbeschreibung Tag 1
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| Ausgangspunkt:
| Parkplatz bei St. Magdalena im Halltal (1275 m)
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| Tagesziel:
| Bettelwurfhütte (2077 m)
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| Gipfel:
| Pfeiserspitze (2347 m)
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Ausgangspunkt ist ein Parkplatz bei St. Magdalena im Halltal. Die Mautstraße kostet 4 Euro und muss auch bei geöffneter Schranke bezahlt werden. Der Weg verläuft zu Beginn auf einem Forstweg. Nach kurzer Zeit teilt sich der Weg in Richtung Törl und Stempeljoch. Wählt man die Route zum Stempeljoch über das Törl (1773 m), hat man die Möglichkeit gleich mehrere Gipfel zu überschreiten (Wildanger Spitze (2153 m), Drei Dutten (2216 m) und Lattenspitze (2330 m)). Wir entscheiden uns für den kürzeren Weg durch das Halltal. Nach ein (paar hundert Metern) durch Latschenkiefern erreicht man das riesige Geröllfeld unterhalb des Stempeljochs. Der Aufstieg hierdurch ist sehr lang und steil. Kurz vor dem Joch nimmt sie Steigung so sehr zu, das man aufpassen muss, nicht wieder herunter zu rutschen. Nach etwa 2 Stunden Laufzeit vom Ausgangspunkt erreichen wir das Stempeljoch auf 2215 m Höhe und beschließen ein kurze Rast einzulegen, bevor wir die Pfeiserspitze über den Klettersteig begehen. Der Aufstieg zum Gipfel ist sehr steinschlaggefährdet, da man durch eine Rinne mit viel Geröll aufsteigt. Also den Helm unbedingt einpacken und auch aufsetzen, denn im Rucksack nützt er wenig! Vom Gipfel der Pfeiserspitze hat man in Richtung Süden einen wunderschönen Blick über das Inntal und den Alpenhauptkamm, der zu dieser Jahreszeit schon mächtig schneebedeckt ist. Schaut man nach Norden kann man das ganze Wettersteinmassiv sowie Teile des Karwendelkamms sehen. (Anmerkung: Auf einem Wegweiser am Stempeljoch ist die Pfeiserspitze mit einer Höhe von 2288 m ausgeschildert, was wir jedoch anhand von GPS-Daten und Karteneinträgen als Fehlinformation deuten müssen.)
Nach kurzer Gipfelpause folgt der Abstieg zum Stempeljoch und anschließend der Höhenweg bis zur Bettelwurfhütte. Der erste Teil des Weges verläuft über den „Wilde-Bande-Steig“ bis zum Lafatscher Joch (2081 m). Wer auf dem Weg zur Hütte noch 500 Höhenmeter Auf- und Abstieg verkraftet, kann von hier aus einen Abstecher auf die Speckkarspitze (2621 m) machen. Wir entschließen uns ohne Umweg zur Hütte zu laufen, da es schon ziemlich spät am Nachmittag ist und zudem noch ein paar dicke Wolken aufziehen. Vom Joch geht es auf gleichbleibendem Niveau über grüne Hänge und vereinzelte Geröllfelder. Nach ca. 8 Stunden Gesamtzeit erreichen wir schließlich unser Tagesziel und freuen uns über jede Menge kühler Getränke.
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Bilder Tag 1
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Gehzeiten Tag 1
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Parkplatz St. Magdalena – Stempeljoch: 2 h
Stempeljoch – Pfeiserspitze: ½ h
Pfeiserspitze – Lafatscher Joch: 2 h
Lafatscher Joch – Bettelwurfhütte: 1 ½ h
Gesamtgehzeit: 6 h
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Tourenbeschreibung Tag 2
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| Ausgangspunkt:
| Bettelwurfhütte (2077 m)
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| Tagesziel:
| Parkplatz bei St. Magdalena im Halltal (1275 m)
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| Gipfel:
| Großer Bettelwurf (2725 m), Kleiner Bettelwurf (2650 m)
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Nach einem reichlichen Frühstück verlassen wir um kurz nach acht Uhr die Hütte und steigen den Pfad zum kleinen Bettelwurf auf. Der Einstieg zum Klettersteig ist nach einer halben Stunde erreicht. Hier legen wir unsere Klettersteigausrüstung an und überwinden die etwas steilere Einstiegsstelle. Der Weg verläuft größtenteils ungesichert über steil ins Tal abfallende große Steinplatten, auf denen sehr viel Geröll liegt. Also hier bloß nicht ausrutschen, sonst geht es unaufhaltsam abwärts! Der Steig weist an einigen Stellen fast senkrechte Passagen auf, die etwas mehr Kraft erfordern, aber nicht sehr schwierig sind. Nach einer halben Stunde erreichen wir die Kreuzung, die den Weg zum großen und kleinen Bettelwurf aufteilt. Der Weg zum kleineren der beiden Gipfeln ist recht kurz, führt aber über eine steile Geröllrinne. Nach einigen Höhenmetern ist das Gipfelkreuz erreicht und man genießt nach Norden schauend die atemberaubende Sicht weitere Gipfel des Karwendelgebirges sowie das Wettersteinmassivs mit der in der Sonne strahlenden Zugspitze. Schaut man nach Osten so sieht man den Gipfelgrat zum großen Bettelwurf, der mit einem schwierigen Klettersteig versehen ist. Etwas weiter oben kann man auch das Gipfelkreuz erkennen.
Nach kurzer Gipfelrast treten wir den Abstieg an, überqueren den Grat zwischen großem und kleinem Bettelwurf und steigen in den Klettersteig. Die letzten 100 Höhenmeter bis zum Gipfel müssen mittels des schwierigen und teilweise senkrechten Steiges absolviert werden. Gleich die ersten Meter haben es in sich. Eine lange vertikale Passage erfordert viel Können und vor allem Kraft. Bei eisigen Temperaturen freuen wir uns über unsere Handschuhe, die das anfrieren der Hände am Seil verhindern. Kurz vor dem Gipfel folgt noch eine kurze ungesicherte Gratwanderung. Hier ist absolute Trittsicherheit erforderlich, da der gefrorene Schnee sehr rutschig ist. Nach 600 Höhenmetern Aufstieg von der Hütte ist es endlich geschafft. Als wir auf dem 2725 m hohen Gipfel stehen ist der Blick nach Süden durch aufsteigende Wolken gehindert, nach Norden jedoch genießen wir ein grandioses Panorama.
Der Abstieg erfolgt auf dem Normalweg. Dieser ist zu Beginn sehr steil und steinschlaggefährdet, jedoch mit Drahtseilen gesichert. Es lohnt sich auch auf dem Rückweg einen kurzen Abstecher über die Bettelwurfhütte zu machen und eine kleine Erfrischung zu genießen. Im weiteren Wegverlauf muss ein großes Latschenkiefernfeld durchquert werden, bevor kurz vor dem Tal noch ein längerer Geröllhang gemeistert werden muss. Wenn sich keine Wanderer unterhalb der eigenen Position befinden kann man gut durch das Geröll abfahren.
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Bilder Tag 2
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Gehzeiten Tag 2
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Bettelwurfhütte – kleiner Bettelwurf: 1 ½ h
Kleiner Bettelwurf – großer Bettelwurf: 1 ½ h
Großer Bettelwurf – Bettelwurfhütte: 2 h
Bettelwurfhütte – Parkplatz St. Magdalena: 2 h
Gesamtgehzeit: 7 h
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GPS Daten
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Track Download: Bettelwurf
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Anfahrt
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Inntal - Hall in Tirol (Innsbruck) - Halltal - St. Magdalena
Routenplaner
öffnen [Via Michelin]
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Links
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| www.bettelwurfhuette.at
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