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| Zweitagestour in der Tofana-Gruppe, Dolomiten |
| Infobox Wetter-Link |
| Dauer: |
2 Tage |
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| Ausgangspunkt: |
Parkplatz an der Rifugio A. Dibona |
| Gipfel: |
Tofana di Rozes (3225 m), Tofana di Dentro (3238 m), Tofana di Mezzo (3244 m) |
| Ausrüstung: |
Klettersteigset, Steinschlaghelm, Handschuhe, Hüttenrucksack |
| Hüttenübernachtung: |
Rifugio Giussani (2580 m) |
| Beste Jahreszeit: |
Juni bis September |
| Besonderheiten: |
Klettersteig "Via Ferrata Lipella" (Schwierigkeit:
schwierig - C) |
| Bewertung: |
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Tourenbeschreibung Tag 1
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| Ausgangspunkt:
| Rifugio A. Dibona (2083 m)
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| Tagesziel:
| Rifugio Giussani (2580 m)
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| Gipfel:
| Tofana di Rozes (3225 m)
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Vom Parkplatz an der Rif. Dibona geht es einen Wanderweg hinauf auf 2300 m
zur Südwand der Tofana di Rozes. Ab hier läuft man parallel zum Felsenfuß
entlang bis man den Einstieg der „Ferrata Lipella“ erreicht hat. Der
Klettersteig beginnt mit einer langen Leiter die in einem alten Kriegsstollen
endet. Nun folgt eine ziemlich lange und sehr steile Tunneldurchquerung der
„Galleria Castelletto“. Hier sind Stirnlampen zwingend notwendig, da kein
Licht nach innen dringt. Wenige Meter nach dem Ausgang des Tunnels befindet
man sich bereits auf der Westseite des Berges und man hat eine wunderbare
Sicht auf das „Val Travenanzes“.
Die Route verläuft von hier an durch die Westwand, Querungen und
senkrechte Passagen wechseln sich regelmäßig ab. Der erste Teil des
Lipella-Klettersteiges endet auf ca. 2800 m Höhe direkt an einer Gabelung,
die den Weg in Richtung Rif. Giussani und dem Gipfel der Tofana di Rozes
teilt. Der Weg zum Gipfel verläuft zunächst leicht ansteigend bis der zweite
Teil des Klettersteiges beginnt. Dieser bietet bereits ab dem Einstieg
senkrechte Kletterstellen, die viel Kraft kosten. Aufgrund der starken
Steigung gewinnt man auf diesem Teil des Steiges jedoch schnell an Höhe. Kurz
unterhalb des Gipfelgrates endet die gesicherte Route. Von hier an sind es
jetzt noch ca. 100 Höhenmeter, die auf dem Grat bis zum Gipfel bewältigt
werden müssen. Am Grat setzte ein eisiger, stürmischer Wind ein, die
Schneegrenze hatten wir bereits überschritten. Auf ca. 3170 m Höhe haben wir
dann die Gipfelbesteigung abgebrochen da wir für hohe Windgeschwindigkeiten
und eisige Temperaturen nicht ausgerüstet waren und am nächsten Tag noch
eine anstrengende Tour vor uns hatten.
Der Abstieg erfolgt auf der Ostseite über ein Geröllfeld. Das Tagesziel,
die Rif. Giussani (2580 m), hat man dabei immer vor Augen. Der Weg ist
ziemlich mühselig jedoch wesentlich leichter als den Klettersteig wieder
herabzusteigen. Nach ca. 7 Stunden Gehzeit erreichen wir schließlich die
Unterkunft.
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Bilder Tag 1
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Gehzeiten Tag 1
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Rif. Dibona – Einstieg Klettersteig: 1 h
1. Teil des Klettersteiges – Weggabelung: 2 ½ h
Weggabelung – 2.Teil des Klettersteiges – Gipfel: 2 h
Gipfel – Rif. Giussani: 1 ½ h
Gesamtgehzeit: 7 h
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Tourenbeschreibung Tag 2
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| Ausgangspunkt:
| Rifugio Giussani (2580 m)
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| Tagesziel:
| Rifugio A. Dibona (2083 m)
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| Gipfel:
| Tofana di Dentro (3238 m), Tofana di Mezzo (3244 m)
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Ausgangspunkt des zweiten
Tages ist die Rifugio Giussani. Von hier aus geht es in süd-östlicher
Richtung ein großes Geröllfeld steil bergauf. Der Weg ist schwer zu erkennen,
da er nicht oft begangen wird. Am Ende der Scharte angekommen deuten jedoch
rote Pfeile und Punkte auf den weiteren Wegverlauf hin. Die Route verläuft
anschließend größtenteils waagerecht durch die Nord-West-Wand des Tofana di
Mezzo. Den Gipfel des Tofana di Dentro kann man bereits sehen. Bis zum Grat
zwischen Dentro und Mezzo sind es noch gut 300 Höhenmeter. Zuvor verläuft der
Pfad durch einen riesigen Kessel, vorbei an einem kleinen Gebirgssee und dann
steil bergauf bis zur Weggabelung zwischen den beiden Gipfeln.
An der Kreuzung machen wir
kurz Rast und beginnen anschließend mit dem Aufstieg zum Tofana di Dentro. Der
Weg verläuft zunächst entlang eines mit Drahtseilen gesicherten Grates bevor
man die letzten Höhenmeter durch die Süd-Ostwand bewältigt. Nach ca. einer
halben Stunde erreichen wir den verschneiten und seit Tagen nicht mehr
begangenen Gipfel (erkennbar an den fehlenden Spuren im Schnee). Wir genießen
um so mehr die grandiose Aussicht auf den Tofana die Mezzo, dem höchsten der
drei Tofanagipfel. Dieser ist allerdings auch am leichtesten, nämlich durch
die Bergbahn zu erreichen. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast treten wir den
Abstieg vom Dentro und gleichzeitig den Aufstieg zum Mezzo, unserem nächsten
Ziel an. Von der Weggabelung geht es ziemlich steil an einem Drahtseil bergauf,
wobei die Steigung stetig zunimmt. Der tiefe Schnee verhindere zudem ein zügiges
Voranschreiten. Doch auch diese letzte mühselige Etappe des Tages (jedenfalls
dachten wir das) ist nach knapp einer dreiviertel Stunde überstanden. Der
Steig mündet auf den von der Bergbahn kommenden „Normalweg“. Jetzt sind es
nur ein paar Meter bis zum Gipfelkreuz. Bei klarem Wetter hat man eine
atemberaubende Panoramasicht auf fast alle Dolomitengipfel und sogar weit darüber
hinaus.
Um den Abstieg zu unserem
Ausgangspunkt, der Rif. A. Dibona, etwas zu erleichtern, fahren wir mit der
Seilbahn bis zum „Ra-Valles“-Plateau (2480 m). Anschließend folgt der
kurze aber nicht zu unterschätzende Klettersteig „Via Ferrata Giuseppe
Olivieri“ hinab bis zur Rif. Pomedes (2303 m). Von dieser Hütte führt ein
teilweise gesicherter Weg bis zum Parkplatz an der Rif A. Dibona. Nach ca. 8
Stunden erreichen wir endlich unser Ziel.
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Bilder Tag 2
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Gehzeiten Tag 2
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Rif. Giussani – Tofana di Dentro: 3 ½ h
Tofana di Dentro – Tofana di Mezzo: 1 ½ h
Tofana di Mezzo – Rifugio Pomedes: 1 h
Rifugio Pomedes – Rif. Giussani: 1 h
Gesamtgehzeit: 7 h
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GPS Daten
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Zu dieser Tour sind momentan leider keine GPS-Daten vorhanden.
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Anfahrt
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München - Brenner - Bruneck - Cortina d' Ampezzo
Routenplaner
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Links
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| www.cortina.dolomiti.com
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